Fischzucht mit EU-Zulassung

10. 11. 25
posted by: Rüdiger Grossmann
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Fischzuchten mit EU - Zulassung Fischseuchen VHS und IHN VHS (Virale Hämorrhagische Septikämie) und IHN (Infektiöse Hämatopoetische Nekrose)

Fischzuchten mit dem Prädikat – EU – Zulassung, sind das Beste was wir in Deutschland an Fischzuchten haben. Stellen Sie sich vor sie kaufen Besatz für ihren Teich, bei irgendeinem Fischzüchter. Auf den ersten Eindruck sehen die Fische gesund und absolut Top aus. Nur nach einiger Zeit werden die Fische krank und zwar alle. Das führt zu einem Totalverlust im Fischteich.Von der Entsorgung ganz zu schweigen. Bei einem Fischzüchter mit EU – Zulassung ist man immer auf der sicheren Seite, es sei denn, man bezieht sein Wasser aus irgendeinem Bach oder Fluss, wo diese Krankheiten schon vorhanden sind. Trotzdem sollte man diese Fischzüchter unterstützen, da sie viel Arbeit und Aufwand getrieben haben, um das Beste an Fisch zu verkaufen. Fischzüchter mit EU – Zulassung werden ständig vom Veterinäramt kontrolliert auf Sauberkeit und Hygiene . Diese Fischzüchter können auch nur Fisch kaufen, zb. Fischeier aus kontrolierten Eu – Fischzuchten. Das ganze ist teuer und die Eu – Zulassung ist nicht einfach zu bekommen. Es ist also mal wieder sinnvoll, ein paar Euro mehr auszugeben um den eigenen Erfolg zu sehen und später auch zu verzehren.

Fischseuchen bedeutet einen Totalverlust. Die Fische müssen vernichtet werden, die Teiche abgelassen und desinfiziert werden

Den nächsten Absatz bitte unbedingt durchlesen:

Die VHS (Virale Hämorrhagische Septikämie) und die IHN (Infektiöse Hämatopoetische Nekrose) sind nach Tierseuchenrecht anzeigepflichtige Fischkrankheiten. Das bedeutet, jeder Erkrankungsfall muss den Veterinärbehörden angezeigt werden und wird von diesen verfolgt. Die VHS und die IHN gehen in den erkrankten Beständen mit hohen Verlusten einher, der Krankheitsverlauf ist seuchenhaft und daher wirtschaftlich bedeutsam. Empfängliche Süßwasserfischarten sind alle Salmoniden, Äschen, Hechte, Coregonen (Maränen, Felchen, Renken). Die empfindlichste Fischart ist die Regenbogenforelle. Da es sich um Viruserkrankungen handelt, ist eine Behandlung der Fische nicht möglich. Eine große Gefahr der Seucheneinschleppung geht vom Zukauf infizierter Fische aus. Infizierte Fische können gesund erscheinen, tragen das Virus jedoch in sich und verschleppen die Seuchen in einen gesunden Bestand. Auch nicht empfängliche Fischarten können als sogenannte Carrier-Fische (Trägertiere) fungieren, d.h. durch diese Fische können VHS- und IHN-Viren verschleppt werden, ohne das diese Fischarten selber daran erkranken.

Auf dieser Website gibt es eine Liste der Fischzüchter mit EU– Zulassung nach Bundesländern sortiert.