Fischfutter wird teurer

14. 12. 17
posted by: Rüdiger Grossmann
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Die Überfischung der Meere macht sich immer mehr bemerkbar. Da Fischfutter zum Teil aus Fischmehl und Fischoel besteht und die Fischzucht auf der ganzen Welt boomt, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten Engpässe einstellen.

 


 

24.11.2014 Fischfutter: Preisanstieg um zehn Prozent erfordert neue Rezepturen

Die Preise für Fischmehl und Fischöl sind je nach Herkunft in den vergangenen Monaten um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Sollten die Futtermittelhersteller ihre Rezepturen nicht ändern, hätte der Preisanstieg eine Verteuerung des Fischfutters um 7 bis 10 Prozent zur Folge, schreibt das Portal IntraFish.

Insbesondere in Peru haben sich Fischmehl und -öl um mindestens 25 Prozent verteuert, seit die Regierung des Landes angekündigt hatte, dass sich die zweite Fangsaison für Sardellen verschiebe, ja dass sie möglicherweise ausfalle, teilt Niels Alsted mit, Vizepräsident des Futtermittelproduzenten BioMar: "Im dritten Quartal haben wir die Tonne für 1.800,- bis 1.900,- USD (1.444,- bis 1.524,- Euro) ab Peru gehandelt, inzwischen sind die Preise um 500,- USD/t (401,- Euro) auf 2.350,- bis 2.400,- USD (1.885,- bis 1.925,- Euro/t) gestiegen."

Dieser Preisanstieg werde an die Züchter weitergegeben, sofern nicht die Futterrezepturen angepasst werden. Der Fischmehlanteil werde voraussichtlich gesenkt, doch bis zu welchem Grad der Fischölanteil reduziert werde, hänge davon ab, welchen Gehalt an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) die einzelnen Kunden verlangten.

Text und Artikel/ Fischmagazin.

 


 

Sollte der Fischmehl Anteil gesenkt werden, fehlt dem Fisch tierisches Protein. Dieses Protein braucht er aber zum Wachstum. Fische die nicht so schnell wachsen, müssen also über einen längeren Zeitraum gefüttert werden bis sie ihre Schlachtreife haben. Da die meiste Fischzüchter sowie so um das Überleben kämpfen, werden wieder einige aufgeben müssen.

Auf lange Sicht tritt das ein, was ich schon lange vorausgesagt habe. Deutsche Fischzuchten werden reihenweise zumachen, da sie den Billig produzierenden Fischzuchten im Ausland nichts mehr entgegen setzen können. Der Kunde wird nicht einsehen warum er für Deutsche Forellen und Karpfen mehr bezahlen soll, als für Ausländische.

Peru gehen die Sardellen aus:

http://www.20min.ch/diashow/diashow.tmpl?showid=65853

 

 

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